Gemeinsam Lernen

129 brandenburgische Schulen sind seit dem Schuljahr 2017/18 "Schulen für gemeinsames Lernen" . Das bedeutet: Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf lernen gemeinsam in einer Klasse, lernen mit- und voneinander. Auf dieser Karte finden Sie alle "Schulen für gemeinsames Lernen" im Land Brandenburg. Die Idee dahinter: Mehr Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf sollen zu einem Schulabschluss geführt werden und damit bessere Chancen zur Berufsausbildung erhalten. Das sieht das Konzept "Gemeinsames Lernen in der Schule" vor.

> Liste: Schulen für gemeinsames Lernen
> Erklärung: Gemeinsames Lernen

(Quelle: © Fotolia)

Konzept „Gemeinsames Lernen in der Schule“

Mehr Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf sollen zu einem Schulabschluss geführt werden und damit bessere Chancen zur Berufsausbildung erhalten. Die Quote der Schulabgänger, die keinen bundesweit anerkannten Schulabschluss erreichen, soll dadurch sinken.  Zentrales Element ist der Ausbau und die fachliche Weiterentwicklung von „Schulen für Gemeinsames Lernen“. Damit wird der seit Jahren feststellbare Prozess des Besuchs von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf in allgemeinen Schulen gefördert und strukturell abgesichert. Dazu gehören:

- ein multiprofessionell angelegtes  Personalkonzept der Schulen,
- zusätzliches pädagogisches und sonstiges pädagogisches Personal an Schulen,
- eine Neuausrichtung von schulischer Diagnostik und Förderung,
- gezielte Fortbildung,
- eine langfristige, auf die wohnungsnahe Versorgung in allen Förderschwerpunkten orientierte Schulentwicklungsplanung.

Bestehende Förderschulangebote werden weitergeführt, soweit dafür unterrichtsorganisatorisch Bedarf besteht. Perspektivisch können Klassen der bestehenden Förderschulen mit regional ausgewählten Standorten allgemeiner Schulen (Schwerpunktschulen) zusammengeführt werden.

> Konzept „Gemeinsames Lernen in der Schule“

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